Viele Anliegen unter einem Hut

Die Baselstrasse zwischen Baseltorkreisel und St. Katharinen muss saniert werden. Die Sanierung wird zum Anlass genommen, gleichzeitig auch die diversen Probleme anzupacken: Oberste Priorität hat dabei die Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Als Projektträgerschaft zeichnet der Kanton Solothurn (vertreten durch das Amt für Verkehr und Tiefbau) gemeinsam mit der Aare Seeland mobil AG für das Projekt verantwortlich. Die Stadt Solothurn sowie die Gemeinde Feldbrunnen-St.Niklaus sind als Standortgemeinden in der Projektorganisation vertreten.

Editorial

Liebe Solothurnerinnen
Liebe Solothurner

Im August des letzten Jahres habe ich mit der Verantwortung für das Baudepartement des Kantons Solothurn auch das Projekt für die Sanierung und Umgestaltung der Baselstrasse in Solothurn übernommen, das wir in gemeinsamer Bauherrschaft mit der Aare Seeland mobil AG umsetzen. Schon der Neubau einer Strasse auf der grünen Wiese setzt heutzutage eine aufwändige Projektierung voraus. Aber die grössten Herausforderungen stellen sich für Städte und Agglomerationen, die ihre Verkehrsachsen inmitten historischer Bausubstanz an die Bedürfnisse des modernen Verkehrs anpassen müssen. Wenn wie bei der Baselstrasse eine neue Bahntrasse gebaut, Platz für Fuss- und Radverkehr geschaffen und ein flüssiger Autoverkehr gewährleistet werden müssen, gleicht ein solches Projekt schon fast der Quadratur des Kreises. Dazu kommen ein dichtes Werkleitungsnetz im Untergrund, elektronische Verkehrsfluss-Steuerungen und die komplexe Bahntechnik, ohne die das Verkehrsaufkommen zu den Spitzenzeiten nicht mehr bewältigt werden kann. Vor diesem Hintergrund sind wir dankbar, dass der Bund diese Herausforderungen erkannt hat und die Behebung der jährlich wachsenden Verkehrsprobleme finanziell über seine Agglomerationsprogramme unterstützt. Diese Chance wollen wir nutzen. Die Sanierung der Baselstrasse wird auch so noch eine grosse Investition für den Kanton und während der Bauphase eine Belastung für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Trotzdem werden wir nicht darum herumkommen, die am Ende ihrer Lebenszeit angelangte Bahn- und Strasseninfrastruktur zu sanieren. Insbesondere auch die grossen und seit Jahren bekannten Defizite bei der Verkehrssicherheit gebieten uns, die Baselstrasse endlich an die heutigen Erfordernisse anzupassen. Als Baudirektorin bitte ich Sie deshalb, diese Herausforderung gemeinsam mit uns zu bewältigen. Damit ein drängendes Problem für mehrere Generationen nachhaltig gelöst werden kann.

Sandra Kolly
Regierungsrätin